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Die Ebrachtaler Tanzlmusi
entstand im
Jahr 1985 aus der "Stadtkapelle
Ebersberg". Zunächst nur als
kleine Kapelle, spielten wir am 28. November 1985 das erste Mal unter
dem Namen „Ebrachtaler Tanzlmusi“ bei einem Musikantentreffen
beim Brückenwirt in Kirchseeon auf. Der Name zeigt die
Verbindung zum GTEV „Ebrachtaler Ebersberg“, weil die Proben in
der ersten Zeit hauptsächlich während der wöchentlichen
Plattlerproben des Trachtenvereins in der damaligen
Vereinsgaststätte "Seerose" stattfanden.
Der
erste größere Auftritt
fand am Palmsonntag 1986 im Bauernhausmuseum Amerang statt, der erste
Volkstanz, zusammen mit "d´Oberlauser",
war am 02. August
1986. Unsere ersten „eigenen“ Volkstänze hatten wir am 20.
September 1986 in Waldhausen und am 22. November 1986 in Ebersberg.
Anlässlich eines Zeitungsberichts hierfür entstand dieses
Foto, zusammen mit Tanzmeister Korbinian Kreißer:
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Oberer Reihe von links: Hannes
Albrecht (Ventilposaune), Stefan
Wolperdinger (2. Flügelhorn), Peter Reichert Untere Reihe von links: Silvia Fuchs (Harfe), Heide Schirrmacher (Ess-Klarinette), Hans Schmelmer (Diatonische), Hermann Pohn (B-Klarinette), Stefan Jäckle (Tuba) |
Die folgenden Jahre waren ausgefüllt mit diversen Volkstänzen, Hochzeiten und Musikantentreffen, die uns quer durch Ober- und Niederbayern führten.

Bauerhausmuseum Amerang, Palmsonntag 1987
Ein besonderer Höhepunkt war für uns die Teilnahme am 8. Alpenländischen Volksmusikwettbewerb 1988 in Innsbruck, als uns das höchste Prädikat „ausgezeichnet“ verliehen wurde und wir die Fernsehübertragung als Auftaktgruppe beginnen durften.
Kurz darauf entstand die erste CD-Produktion „Und wann i mei Deandl zum Tanzn nimm“, zum 10-jährigen Jubiläum die Aufnahme „I pfeiff Dir was“ und im Jahr 2005 unsere bislang letzte CD-Aufnahme „20 Jahre Ebrachtaler Tanzlmusi“.

Kirtasonntag 1987 im Wolf-Ferrari-Haus, Ottobrunn
Leider
blieben auch wir während
der letzten Zeit nicht von Austritten aus beruflichen und privaten
Gründen verschont, haben aber das Glück, dass seit Dezember
2004 Hermann Taubert (Bariton) fest bei uns mitspielt.
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Für besondere Anlässe, die eine kleinere Besetzung erfordern, spielen die Blech-Instrumente auch als Bläser-Quartett unter dem Namen „Ebrachtaler Bläser“ und in der Besetzung mit Diatonische, Harfe oder Gitarre und Tuba als „Ebersberger Ziachmusi“.
Während der vergangenen Jahre haben uns einige Musikanten tatkräftig ausgeholfen. Ihnen gilt unserer besonderer Dank, besonders der Harfenistin Irmi Scheck.
Wir hoffen, auch in Zukunft so weiter spielen zu können, wie es uns Franz Mayrhofer in Innsbruck 1988 empfohlen hat:
„Bewahrt Euch Eure durch Gespür für Tradition, Musikalität und Freude geprägte Art zu musizieren.“